Luncani- Tuzla
Buckelpiste, Formationsstart, die Cessna tut sich schwer. Wieder ist es bockig, wieder Rückenwind. Transsilvanien unter uns, später steigen wir über das Fagarazgebirge. Die Turbulenzen sind heftig, die Formation schafft es zusammen zu bleiben. Bukarest opfert unsere schöne Höhe und scheucht uns unter Luftraum Alfa in 2.000ft. Spätestens jetzt verlieren wie die Cessna, kleine Schauer, Ziel in Sicht vorm Schwarzen Meer, saubere Separation der Formation im Landeanflug, auf einmal ist die Cessna wieder da und drängelt im Finale.
Bei der Vorbereitung war mir nicht aufgefallen dass Tuzla neuerdings eine tolle Betonpiste, Vorfeld und Tower hat. Wir rollen zur Tanke welche gefühlte Ewigkeiten für endlosen Papierkram braucht. Menno, wir wollen zum Strand! Flieger anbinden, eine weitere Ewigkeit dauert es die Landegebühr zu zahlen, wir vereinbaren Start morgen um 0800 loc. Tuzla ist unser östlichster Punkt dieser Reise, eine schmuddelige rumänische postsozialistische Kleinstadt, das Hotel schlicht aber für uns ist es das perfekte Sprungbrett nach Griechenland und vermeidet gleichzeitig ein Wiedersehen mit den korrupten Gangstern auf dem Burgas International. Jochen und ich baden, das schwarze Meer ist gefühlt eisfrei, der Rest findet ein tolles Restaurant mit Fisch, Kartoffeln und ein paar einheimischen Biersorten.